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Seen und Badeplätze um Balderschwang

Badeseen um Balderschwang im Vergleich: Freibergsee, Großer Alpsee, Sonthofer See. Wo das Baden kostenlos ist, wo Aufsicht da ist, und wie man ohne Auto hinkommt.

Balderschwang hat keinen See. Das nächste Wasser im Dorf sind der Dorfweiher mit dem Kneippbecken und die Bolgenach, die das ganze Tal durchzieht. Richtige Badeseen fangen jenseits des Riedbergpasses an, und dort gilt fast überall dieselbe Regel: Der offizielle Badebereich kostet Eintritt und ist voll, das übrige Ufer ist umsonst und leer.

Türkis schimmerndes, flaches Uferwasser am Großen Alpsee, davor Schilf und abgelegte Badesachen, gegenüber ein bewaldeter Bergrücken
Flach, klar und ohne Kasse: eine der freien Uferstellen am Großen Alpsee. Mehr Bilder in der Galerie
Die kurze Antwort. Der nächste kostenlose Badesee ist der Sonthofer See, rund 30 Minuten über den Pass. Der wärmste ist der Freibergsee bei Oberstdorf mit bis zu 25 Grad. Der größte ist der Große Alpsee bei Immenstadt, an dem es besonders viele freie Badeplätze gibt. Mit der Gästekarte fahren Bus und Bahn dorthin kostenlos.

Zuerst im Dorf: Kneippbecken und Bolgenach

Kneippanlage am Dorfweiher in Balderschwang: ovales Tretbecken mit Steineinfassung und Edelstahlgeländer, daneben ein ausgehöhlter Baumstamm als Armbad, dahinter Wiese, Fichten und der Weiher
Die Kneippanlage am Dorfweiher. Links der ausgehöhlte Stamm für die Arme, rechts das Tretbecken. Mehr Bilder in der Galerie
Klares, grünlich schimmerndes Wasser im Tretbecken der Kneippanlage, ein heller Felsblock in der Mitte, Edelstahlgeländer zum Festhalten
Knietief, gepflasterter Boden, Geländer zum Festhalten. Kälter, als es aussieht. Mehr Bilder in der Galerie

Wer nur die Beine abkühlen will, muss nicht über den Pass. Am Dorfweiher steht seit 2023 eine Kneippanlage mit Tretbecken und Armbad, gepflasterter Boden, Edelstahlgeländer, frei zugänglich und ohne Öffnungszeiten. Sie liegt an der Themenrunde „sich Zit long" und ist in fünf Minuten vom Ortskern erreicht.

Kneippen geht schneller, als man denkt: knietief hinein, im Storchengang durch das Becken, eine oder zwei Runden, dann hinaus. Nicht abtrocknen und sitzen bleiben, sondern abstreifen und weitergehen. Das Armbad funktioniert genauso, bis über die Ellenbogen und wieder raus.

Glasklare Gumpe in der Bolgenach: türkis schimmerndes Wasser über hellem Kies, Felsstufen mit einem kleinen Wasserfall, darüber Sonnenstrahlen im bewaldeten Tobel
Eine Gumpe in der Bolgenach. Der Kies liegt tiefer, als er aussieht, und das Wasser ist kälter, als es aussieht. Mehr Bilder in der Galerie
Sechzehn Sekunden Bolgenach. Mehr Geräusch macht das Tal an einem Sommertag nicht.

Die zweite Möglichkeit ist die Bolgenach. Der Bach zieht durch das ganze Tal, und in den Tobeln stehen zwischen den Felsstufen Gumpen, die für eine kurze Abkühlung reichen. Kurz ist dabei wörtlich zu nehmen. Das Wasser kommt aus der Nagelfluh und bleibt den ganzen Sommer kalt, in den schattigen Abschnitten kaum über zehn Grad. Füße hinein, einmal untertauchen, wieder heraus, das ist die Dosis.

Drei Dinge gehören dazu. Der Fels ist nass und glatt, Turnschuhe helfen mehr als Badelatschen. Der Pegel steigt nach einem Gewitter im Einzugsgebiet binnen einer halben Stunde, auch wenn es über einem blau bleibt. Und es ist niemand da, der aufpasst: kein Bademeister, an vielen Stellen kein Handyempfang. Ins Wasser springen, ohne vorher den Grund gesehen zu haben, verbietet sich von selbst.

Im Tal ist das Wasser kalt und gratis. An den Seen ist es warm und kostet meistens etwas. Dazwischen liegt eine halbe Stunde Fahrt.

Wie das mit dem Eintritt an den Seen läuft

Fast jeder See der Region hat einen offiziellen Badebereich: ein Strandbad, ein Naturbad oder gleich ein Freibad. Dort gibt es Umkleiden, Toiletten, einen Kiosk, eine gemähte Liegewiese und während der Öffnungszeiten Aufsicht. Dafür zahlt man Eintritt, und an einem heißen Samstag im August ist es dort voll, der Parkplatz meist ab elf Uhr auch.

An denselben Seen gibt es fast immer weitere Uferabschnitte, an denen das Baden nichts kostet. Kleine Buchten, Wiesenstücke, ein Steg. Dasselbe Wasser, dieselbe Temperatur, oft ein Zehntel der Leute.

Der Preis dafür ist die fehlende Aufsicht. An den freien Stellen steht kein Rettungsschwimmer, es liegt kein Rettungsring bereit, der Einstieg ist manchmal steil oder schlammig, und wer im Wasser Probleme bekommt, ist auf die Menschen am Ufer angewiesen. Das muss man nicht dramatisieren, aber wissen sollte man es.

Stille Bucht am Großen Alpsee mit Seerosen und einem abgedeckten Boot im Vordergrund, dahinter Segelboote auf dem offenen See
Dieselbe Wasserfläche, zwei Welten: vorne die stille Bucht, hinten der Betrieb. Mehr Bilder in der Galerie

Ausnahmen gibt es. Am Großen Alpsee liegt die große freie Liegewiese beim Campingplatz direkt neben der Wasserrettungsstation, Hilfe ist dort also näher als an den meisten kostenpflichtigen Stränden. Am Freibergsee liegen die freien Uferstellen in Sichtweite des Naturbads, das während der Öffnungszeiten besetzt ist.

Um die Wasserqualität muss man sich in beiden Fällen nicht streiten: Das Landratsamt Oberallgäu beprobt die EU-Badegewässer im Landkreis von 15. Mai bis 15. September regelmäßig, darunter beide Alpseen, den Sonthofer, den Niedersonthofener, den Freibergsee, den Grüntensee und den Rottachsee. Geprüft wird der See, nicht der einzelne Einstieg. Die Ergebnisse stehen beim Landratsamt Oberallgäu.

Die Seen im Vergleich

SeeFahrzeitEintrittFrei ans WasserAufsichtAndrang
Sonthofer See
Ofterschwang
30 Minfreija, rundumkeinemittel
Freibergsee
Oberstdorf
30 Min
+ Fußweg
€€ 7 €ja, mehrere Stellenim Naturbadhoch
Großer Alpsee
Bühl
45 Minfreija, viele PlätzeWasserrettungsehr hoch
Kleiner Alpsee
Immenstadt
45 Min€€neinjahoch
Niedersonthofener See
Waltenhofen
55 Minfreija, drei Strändekeine ständigehoch
Moorbad
Oberstdorf
30 Min€€neinjamittel
Rottachsee
Sulzberg
60 Minfreija, mehrerekeinemittel
Grüntensee
Wertach
65 Minfreija, mehrerekeinemittel
Lecknersee
Hittisau (AT)
30 Min
+ Maut
freija, kleinkeinegering
Christlessee
Trettachtal
35 Minnur anschauenhoch

Die Fahrzeiten sind grob über den Riedbergpass gerechnet, bei freier Straße; am Freibergsee kommen 30 Minuten zu Fuß dazu, am Niedersonthofener See kostet das Parken etwas. Der Andrang ist eine Einschätzung für Schönwettertage in den Sommerferien, unter der Woche sieht es überall entspannter aus.

Freibergsee: der wärmste, und ein Zugang, den die wenigsten kennen

Der Freibergsee liegt auf 931 Metern westlich von Oberstdorf, gut 20 Hektar groß, zwischen 2,7 und 24 Meter tief. Er wird bis zu 25 Grad warm und gilt damit als einer der wärmsten Seen Bayerns, was für einen Bergsee ungewöhnlich ist. Über allem steht die Heini-Klopfer-Skiflugschanze.

Blick durch Bäume auf den Freibergsee mit Naturbad, Steg, Tretbooten und Spielturm im Wasser, dahinter die rote Heini-Klopfer-Skiflugschanze und die Allgäuer Berge
Der Freibergsee mit dem Naturbad, darüber die Heini-Klopfer-Skiflugschanze. Mehr Bilder in der Galerie

Das Naturbad liegt beim Seerestaurant: Kinderbereich, Umkleiden, Liegewiese. Bei gutem Wetter täglich 10 bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen 7 Euro, mit Gästekarte 6 Euro, Kinder und Jugendliche 3 Euro; die Saisonkarte kostet 65 Euro, die Familienkarte 110 Euro. Der Bootsverleih hat von 11 bis 17 Uhr geöffnet, ein Ruderboot kostet 12 Euro für 45 Minuten, ein Tretboot 16 Euro. Im Restaurant kann man nicht mit Karte zahlen.

Man kommt nicht direkt hin. Geparkt wird am Renksteg, von dort sind es rund 30 Minuten zu Fuß bergan. Dieser Fußweg ist der eigentliche Filter: Er hält mehr Leute fern als jede Eintrittskarte.

Unser Tipp: Es gibt am Freibergsee auch einen Zugang zum Wasser, der nichts kostet. Er liegt abseits des Naturbads bei 47°22'53.4" N, 10°16'18.5" E (auf der Karte zeigen). Dasselbe Wasser, dieselben 25 Grad, nur ohne Kasse, ohne Kiosk und ohne Toilette. Aufsicht gibt es dort nicht, das Naturbad ist aber in Sichtweite.

Zwei Bitten dazu: Teile des Ufers sind Vogelschutzzonen. Wo kein Pfad ans Wasser führt, hat das einen Grund, und durch den Schilfgürtel steigt man nicht. Und was man hochträgt, trägt man auch wieder hinunter.

Großer Alpsee: der größte, und trotzdem findet man Platz

Flaches, klares Uferwasser am Großen Alpsee mit weißen Seerosen und einem Blässhuhn, dahinter ein Kanu auf dem See und bewaldete Hügel
Der Große Alpsee. Vorne Seerosen und knietiefes Wasser, hinten Platz für alles, was schwimmt. Mehr Bilder in der Galerie

Der Große Alpsee bei Immenstadt misst rund 2,5 Quadratkilometer, hat acht Kilometer Uferlinie und ist bis 22 Meter tief. Er gilt als größter Natursee des Allgäus. Baden kostet hier nichts, es gibt mehrere Stellen:

Liegewiese an der PromenadeBühl, viele kleine Buchten und eine große Wiese, Toiletten, Umkleiden, Gastronomie
Badebereich SeeterrasseSüdwestseite an der B 308, flacher Einstieg, gut mit kleinen Kindern
Hauser StrandbadLiegewiese mit Sandstrand, Café, Tretboot- und SUP-Verleih
Buchten im Südostenkleine Stellen entlang des Ufers, am ruhigsten
FKK-BereichSüdufer Richtung Trieblings
Reihe alter Bootshäuser auf Stelzen am Ufer des Großen Alpsees, dahinter ein bewaldeter Berghang unter blauem Himmel
Die Bootshäuser am Nordufer, eines der Bilder, für die der Alpsee bekannt ist. Mehr Bilder in der Galerie

Die Wasserrettungsstation liegt beim Campingplatz, Telefon 08323 6166. Im Notfall gilt trotzdem zuerst die 112.

Rund ein Dutzend Jollen mit weißen Segeln auf dem Großen Alpsee, im Vordergrund rot verfärbtes Ahornlaub
Regatta auf dem Alpsee. Der See ist groß genug, dass sich Segler und Schwimmer nicht in die Quere kommen. Mehr Bilder in der Galerie

Der Parkplatz in Bühl kostet, entlang der B 308 kann man an mehreren Stellen am Straßenrand halten. An Wochenenden im Juli und August lohnt sich die Anreise mit der Bahn mehr als die Suche nach einer Lücke.

Kleiner Alpsee: nur über das Freibad

Der Kleine Alpsee liegt gleich daneben, ist aber öffentlich nur über das beheizte Freibad zugänglich. Dort gibt es Sprungturm, Stege, ein Kinderbecken, Sonnenterrasse, Liegen- und Schirmverleih sowie einen kostenpflichtigen Parkplatz. Die aktuellen Preise und Öffnungszeiten stehen bei den Stadtwerken Immenstadt. Freie Uferstellen gibt es an diesem See nicht.

Sonthofer See: der nächste und der einfachste

Der Sonthofer See ist ein ehemaliger Baggersee an der Iller zwischen Ofterschwang und Sonthofen und damit der nächste richtige Badesee ab Balderschwang. Er kostet keinen Eintritt, hat kleine Uferwiesen und ein Floß im Wasser. Parkplätze sind knapp.

Was hier gilt, steht auf den Schildern und ist ernst gemeint, weil rundum Wohnhäuser stehen: kein Grillen, kein offenes Feuer, keine Musik, keine Abendrunden, und jeder nimmt seinen Müll wieder mit. Wer sich daran hält, hat einen unaufgeregten Nachmittag am Wasser, zwanzig Minuten von der Passhöhe entfernt.

Niedersonthofener See: warm für Allgäuer Verhältnisse

Bei Waltenhofen, rund eine Stunde entfernt, liegt der Niedersonthofener See. Er wird ungewöhnlich warm für einen See, der kein Moorsee ist. Die Strandbereiche kosten keinen Eintritt, nur das Parken kostet etwas.

Westuferbeim Campingplatz, Spielplatz, Kiosk, Holzumkleiden
Ostuferbei Oberdorf, Schiffsspielplatz, Kiosk
Norduferbeim Geratser Hof, kleiner und ruhiger

Um den See führt ein flacher Rundweg von rund sieben Kilometern, kinderwagentauglich. Toiletten gibt es nur, solange die Kioske offen haben, und darüber beschweren sich Gäste in Bewertungen regelmäßig. Wer auf Sanitär angewiesen ist, plant das ein.

Weiter draußen: Rottachsee und Grüntensee

Beides sind Stauseen, beides sind amtlich überwachte Badegewässer, an beiden ist das Baden frei und an mehreren Stellen möglich. Vom Tal aus ist man rund eine Stunde unterwegs, in dieser Zeit ist man auch am Alpsee und hat mehr davon. Für einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Kempten oder ins Ostallgäu sind sie gut.

Über die Grenze: Lecknersee

Der Lecknersee liegt im Lecknertal oberhalb von Hittisau, also auf der Westseite und ohne Passfahrt in gut einer halben Stunde erreichbar. Er entstand 1817 durch einen Bergsturz und muss regelmäßig entschlammt werden, damit er nicht zuwächst. In das Tal führt eine Mautstraße.

Hier gibt es kein Bad, keine Kasse und keine Aufsicht, dafür Alpen ringsum, von denen mehrere Käse machen. Das Wasser ist deutlich kühler als am Freibergsee. Wer einen Badetag sucht, fährt woandershin; wer einen stillen Nachmittag mit kurzem Sprung ins Wasser sucht, ist richtig.

Baden ohne See: Moorbad und Christlessee

Das Moorbad Oberstdorf ist das einzige denkmalgeschützte Freibad Schwabens, gebaut 1883, die heutigen Gebäude stammen von 1929. Gebadet wird in Moorwasser, das sich ohne Chemie selbst reinigt. Im Sommer bei trockenem Wetter täglich 10 bis 19 Uhr, mit großer Liegewiese, Spielplatz und Gastronomie. Für einen kühlen Tag die bessere Wahl als ein Bergsee.

Der Christlessee im Trettachtal auf 916 Metern ist zum Anschauen da. Starke Quellen südlich des Sees speisen ihn ununterbrochen, weshalb er selbst bei minus 30 Grad nicht zufriert. Dasselbe Wasser sorgt dafür, dass er auch im Hochsommer viel zu kalt zum Baden ist. Die Wiesen südlich davon sind Wasserschutzgebiet. Hingehen, staunen, trocken bleiben.

Ohne Auto hin

Die Buslinie 46 fährt Hittisau, Balderschwang, Obermaiselstein und Fischen an. Bis zum Busbahnhof Fischen sind es je nach Fahrt 15 bis 25 Minuten, dort besteht Anschluss an die Bahn nach Sonthofen, Immenstadt und Oberstdorf.

Für Gäste ist das kostenlos. Der QR-Code auf dem Allgäu-Walser-Pass gilt als Fahrschein (MobilPass Allgäu) und ist für Übernachtungsgäste in Balderschwang im Preis enthalten. Er gilt in Regionalbussen und Nahverkehrszügen im Oberallgäu und in Kempten, im bodo-Gebiet, in den Bussen im Tannheimer Tal und auf ausgewählten Linien im Bregenzerwald.

Damit wird vor allem der Alpsee einfach: mit der Bahn nach Immenstadt und von dort zu Fuß oder mit dem Bus nach Bühl, ganz ohne Parkplatzsuche. Einen Blick sollte man auf die letzte Rückfahrt über den Pass werfen, abends ist der Takt dünn.

Ein Haken beim Freibergsee: Zum Parkplatz Renksteg, wo der Fußweg zum See beginnt, fährt in Oberstdorf die Linie 7. Sie gilt als touristische Linie, und dort wird weder das Deutschlandticket noch der MobilPass anerkannt. In den Bussen, mit denen man aus Balderschwang herauskommt, funktioniert das Deutschlandticket dagegen. Was wo gilt, welcher Bus wann fährt und wie man hier oben an ein Taxi kommt, steht auf der Seite Öffentliche Verkehrsmittel in Balderschwang.

Was an den freien Stellen gilt

Nicht allein schwimmen. Kinder bleiben in Armlänge, auch die, die schwimmen können.

Bergseen sehen wärmer aus, als sie sind. Langsam hineingehen, nicht hineinspringen, und nach einer langen Fahrt in der Sonne erst recht nicht.

Nie in Wasser springen, dessen Grund man nicht gesehen hat. In Stauseen und Bächen liegt Treibholz.

Im Notfall 112, und dazu sagen, an welchem See und an welchem Uferabschnitt man steht. Am Großen Alpsee erreicht man die Wasserrettung zusätzlich unter 08323 6166.

Müll wieder mitnehmen, kein Feuer, nicht auf Feldwegen und Wiesenzufahrten parken. Schilf- und Uferbewuchs sind Lebensraum. Wo ein Schild Vogelschutz sagt, ist man gemeint.

Kurz gefragt

Gibt es in Balderschwang einen See zum Baden? Nein. Im Dorf gibt es das Kneippbecken am Dorfweiher und die Bolgenach für die kurze Abkühlung. Der nächste Badesee ist der Sonthofer See, rund 30 Minuten über den Riedbergpass.

Welcher See in der Nähe ist der wärmste? Der Freibergsee bei Oberstdorf mit bis zu 25 Grad, einer der wärmsten Seen Bayerns.

Wo kann man in der Gegend kostenlos baden? Am Sonthofer See, am Großen Alpsee, am Niedersonthofener See, am Rottachsee, am Grüntensee, am Lecknersee und an mehreren Uferstellen des Freibergsees.

Ist das Baden außerhalb der Badebereiche erlaubt? Wo kein Schild es verbietet, ja. Aufsicht gibt es dort aber nicht, man schwimmt auf eigene Verantwortung.

Was kostet das Naturbad Freibergsee? Erwachsene 7 Euro, mit Gästekarte 6 Euro, Kinder und Jugendliche 3 Euro. Die Saisonkarte kostet 65 Euro, die Familienkarte 110 Euro.

Wie komme ich ohne Auto an einen See? Mit der Buslinie 46 nach Fischen und weiter mit der Bahn. Für Übernachtungsgäste ist das mit dem MobilPass Allgäu kostenlos.

Kann man in der Bolgenach baden? Für ein kurzes Untertauchen reichen die Gumpen in den Tobeln. Das Wasser ist auch im August kalt, der Fels glatt, und der Pegel steigt nach Gewittern schnell.

Angaben ohne Gewähr. Preise, Öffnungszeiten und Betriebszeiten sind der Stand dieser Saison und ändern sich; verbindlich ist immer die Seite des jeweiligen Betreibers. Die Fahrzeiten sind grob über den Riedbergpass gerechnet. Ergebnisse zur Wasserqualität der amtlich überwachten Badegewässer veröffentlicht das Landratsamt Oberallgäu von Mitte Mai bis Mitte September. Wer im Dorf noch Tipps für stille Uferstellen hat, darf sie uns gern schicken.

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