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Der Balderschwanger Viehscheid 2026 ist Geschichte – und er war ein voller Erfolg. Rund 180 Rinder sind nach über hundert Tagen auf den Hochalpen gesund und munter ins Tal zurückgekehrt. Bei herrlichem Spätsommerwetter säumte das halbe Dorf den Weg, um die Herden und ihre Hirten gebührend zu empfangen. Ein Rückblick in Bildern.
Schon am frühen Morgen knisterte die Spannung am Feuerwehrhaus. Als gegen 10 Uhr die ersten schweren Schellen aus der Ferne zu hören waren, wusste jeder im Tal: Der Alpsommer geht to Ende. Die Herden der Alpen Seelosschelpen und Gelbhansekopf machten pünktlich den Anfang und boten ein beeindruckendes Bild.
Prächtige Kranzrinder und stolze Hirten
Das Wichtigste an diesem Tag zeigte sich direkt an der Spitze der Herden: Der aufwendige Kopfschmuck aus Naturmaterialien. Die prächtigen Kranzrinder sind das sichtbare und stolze Zeichen dafür, dass der Sommer unfallfrei verlaufen ist. Weder Mensch noch Tier sind auf den steilen Bergwiesen zu Schaden gekommen – ein Moment tiefer Erleichterung für die Bauern, der auf dem Scheidplatz mit viel Respekt gewürdigt wurde.
Zünftiger Ausklang im Dorf
Nachdem das eigentliche "Scheiden" – das Trennen und Übergeben der Tiere an ihre jeweiligen Besitzer – reibungslos über die Bühne gegangen war, ging der Brauch nahtlos in ein gemütliches Fest über. Bei regionaler Musik, Bratwurst und einem kühlen Getränk wurde der Älplerabschied gefeiert. Die ausgelassene Stimmung am Nachmittag bei der traditionellen Schellenverlosung bildete den perfekten Abschluss für einen intensiven Sommer.
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